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Auf unseren Weinbergen in der Calmont Region bauen wir den feinen Roten Weinbergpfirsich an und verarbeiten ihn zu handgemachten Köstlichkei…
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Auf unseren Weinbergen in der Calmont Region bauen wir den feinen Roten Weinbergpfirsich an und verarbeiten ihn zu handgemachten Köstlichkeiten.
Erhalt einer regionalen Spezialität, erreichen höchstmöglicher Qualität durch konsequenten Rückschnitt/Ausdünnung
Verschönerung des Landschaftsbildes durch den Anbau des Roten Weinbergpfirsich
Nachdem unsere Eltern im Jahr 1998 ihren Weinbaubetrieb aus Altersgründen nicht mehr weiterführten stellte sich uns die Frage, wie die gerodeten Weinbergsflächen weiterhin sinnvoll genutzt werden könnten.
Wir entschieden uns zum Anbau des bis dahin fast in Vergessenheit geratenen Roten Weinbergpfirsich.
Nach erfolgreicher Anpflanzung der ersten Weinbergpfirsich-Bäume, konnten wir schon im 3. Standjahr eine kleine Ernte einfahren. Diese verarbeiteten wir zu Marmelade und eingelegten (eingemachten) Früchten.
Weiterhin konnten wir an regionale Edelbrennereien Weinbergpfirsiche abgeben, die diese dann zu edlen Destillaten verarbeiteten.
Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage pflanzten wir weitere Weinbergpfirsich-Bäume und bewirtschaften zur Zeit eine Fläche von 1 ha mit ca 400 Bäumen.
Die wiederentdeckte Spezialität der Mittelmosel!
Bis in die 60er Jahre sorgte der „rote Weinbergpfirsich“ besonders in den steilen Weinlagen für eine Auflockerung des Landschaftsbildes. Durch eine zunehmende Verbuschung der weinbaulich genutzten Steilhänge verschwand jedoch diese traditionsreiche Frucht fast vollkommen aus unserem Moseltal. Durch Rekultivieren von Brachflächen und den gezielten Anbau des „roten Weinbergpfirsich“, konnten wir mit Unterstützung von Gastronomie und lokalen Edelbrennereien den „roten Weinbergpfirsich“ als besondere Spezialität unserer Region auf dem Markt etablieren.
Die heute als „roter Weinbergpfirsich“ bezeichnete Sorte wurde erstmals im 16. jahrhundert erwähnt. Die Bäume sind kleinwüchsig; die Früchte klein, hart sowie stark bepelzt und zeichnen sich durch ein rotes Fruchtfleisch aus.
Mittlerweile unterscheiden wir zwischen dem kernechten Wildling und dem veredelten Weinbergpfirsich.
Durch die Veredelung versucht man die starke Anfälligkeit für Pilzerkrankungen und den damit verbundenen Verlust zu verringern.
Der größte Feind der delikaten Frucht ist jedoch die Kälte. Erfreuen uns im März die Bäume mit ihrer herrlichen zartrosa Blüte, so droht hier die größte Gefahr durch Spätfrost. Aus diesem Grund erzielt man max. alle zwei Jahre eine zufriedenstellende Ernte (ca. 15-20kg pro Baum)
Gesundheit aus der Natur:
Weinbergpfirsiche haben doppelt soviel antioxidatives Potential wie Äpfel
(Univers. Bonn, Institut für Obstbau 11-05)
z.B. Polyphenole (roter Farbstoff)
Antioxidative Wirkung:
Inaktivieren „freie Radikale“,
schützen vor Krebs, Arteriosklerose, Augenerkrankungen
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